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Alle Jahre wieder – Chorwoche im Bayerischen Wald

Traditionell und zum (nicht verflixten) siebten Mal zog es die Chorado-Sängerinnen in den Bayerischen Wald. Situationsbedingt in circa halber Chorstärke, aber mit doppelter Motivation.

Ja, es hat lange gedauert, bis wir wieder mit ein wenig mehr Chorgefühl singen konnten. Winter und Frühjahr 2020/2021 waren geprägt von Zoom-Treffen, die überwiegend der Stimmbildung und dem Dran-bleiben Rechnung trugen. Die ersten gemeinsamen Proben standen unter dem Aspekt der Organisation, wie viele dürfen wir sein, wie sieht das Hygienekonzept aus, wie messen wir die Aerosol-Belastung, Kontrolle von geimpft, genesen, getestet.

Ein echtes Chorsingen mag dann zwar nicht aufkommen, die Abstände weit und die Besetzung der Stimmen klein, aber der Lerneffekt ist enorm. Der großen Freude am endlich wieder gemeinsamen Proben hat es keinen Abbruch getan.

Entsprechend motiviert waren wir alle, dass unsere jährliche Chorwoche im Bayerischen Wald stattfinden konnte. Gefühlt wurde in den fünf Tagen so intensiv geprobt wie nie. Zum Glück haben wir vor Ort eine große, hervorragend ausgestattete Scheune, die in diesem Jahr eher selten verlassen wurde, um draußen zu singen. Es regnete einfach zu viel.

Ebenso traditionell wie die Chorwoche an sich, beginnen wir diese erste August-Woche mit dem Erlernen eines Weihnachtsliedes. Womit der Kreis zur Überschrift geschlossen ist 😉 .

Glücklich, erschöpft, beschwingt, mit Liedern im Kopf und Vorfreude auf die ersten Chorproben nach den Sommerferien, sind wir alle nach Hause gefahren und hoffen darauf, im Winter endlich wieder Sie als Publikum mit einem Auftritt erfreuen zu können.